350€ Rechner und Diablo 3

Die beiden Punkte in der Titelzeile sind nicht nur Thema dieses Artikels sondern auch der Grund dafür, warum ich eine Weile nichts Neues auf den Blog gestellt habe. Zugegebenermaßen geht der Hauptteil der Verzögerung auf Diablo 3 zurück.

Der 350€-Rechner den ich vor Kurzem zusammengebaut habe, wurde bereits von mir erwähnt. Er ist logischerweise eher im Low-End-Bereich angesiedelt und primär für Office-Anwendungen gedacht. Hauptaugenmerk lag auf einem geringen Preis und einem geringen Stromverbrauch bei gleichfalls geringer Lautstärke.

Komponente Name
CPU Intel Celeron Dual-Core G530, 2x 2.40GHz, boxed
Mainboard ASRock H77M
Grafikkarte HIS Radeon HD 7750 iCooler
RAM 8GB TeamGroup Elite DDR3-1333 DIMM CL9 Dual Kit
Gehäuse 3R System R480
Netzteil Cougar A300 300W ATX 2.3
HDD Samsung SpinPoint F3 500GB, SATA II (HD502HJ)
optisches Laufwerk LG Electronics GH24NS

Der Zusammenbau gestaltete sich sehr einfach, da die Komponenten (μ-ATX-Board, Grafikkarte ohne zusätzlichen Stromanschluss etc.) allesamt vergleichsweise platzsparend sind und sich dadurch sehr unumständlich im R480-Gehäuse unterbringen ließen. Grundsätzlich muss man das R480 loben, da es für 25€ wirklich alles bietet, was man für ein Budget-System braucht. Die guten vorinstallierten Lüfter und die Lüftersteuerung lassen dabei auch verschmerzen, dass das Netzteil oben eingebaut wird und das Kabelmanagement eher rudimentär ist. Dass trotz der beiden Punkte keine Unordnung im Gehäuse herrscht, können die Fotos beweisen welche ich später noch hochladen werde. Wer sich übrigens über den verbauten Celeron wundert: Celeron und Pentium in den aktuellen Varianten sind leicht abgespeckte Sandy-Bridge CPUs welche preislich so günstig sind, dass selbst AMD diesen Low-End-CPUs nichts entgegen zu setzen hat.

Nach dem Installieren von Betriebssystem und Treibern kam nun der spannende Härtetest. Auch wenn das System grundsätzlich zum Arbeiten gedacht war (was es wunderbar leise tut), wollte ich herausfinden, wie Diablo 3 auf dem System läuft.

Und ich war wirklich beeindruckt. Die 7750 und der G530 sind in der Lage Diablo 3 in höchsten Details in Full-HD (1920×1080) darzustellen. Im Singleplayer waren die FPS-Werte im Grunde immer über 70, jedoch ist der Multiplayer etwas anspruchsvoller. In einer Gruppe mit vier Spielern (drei davon Caster) waren die FPS-Werte größtenteils zwischen 50 und 70 FPS. Nur in wirklich effektreichen Szenen brachen die FPS gelegentlich in den Bereich unter 40 FPS ein. Alles in allem eine beeindruckende Leistung für ein Office-System. Wenn man vielleicht Diablo 3 auch als Kaufgrund für den nächsten Bürorechner sieht, könnte man auch für 10€ mehr eine HD 6850 einbauen, welche deutlich mehr Leistung bietet als die stromsparende HD 7750. Dann kauft man sich dazu noch als Netzteil ein LC 7300 (besitzt auch einen 6-Pin-PCIe-Anschluss) und dem Diablo-3-Rechner für unter 400€ steht nichts im Wege.

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