Anwendungsbeispiele und ein bekanntes Problem

Hardwaretechnisch ist nicht viel passiert seit dem letzten Artikel. Die Preise wurden aktualisiert, die Konfigurationen sind aber immer noch im unveränderten Zustand up-to-date.

Im Ausgleich dafür sind jedoch zwei interessante Spiele auf den Markt gekommen, die der guten Hardware wieder etwas Arbeit verschaffen: Assassin’s Creed 3 und Hitman: Absolution. Beide Spiele sind sehr gelungen und beweisen, dass auch nach mehreren Auflagen die Meuchelmörderthematik immer noch nicht an Reiz verloren hat. Bei den Hardwareanforderungen unterscheiden sich die beiden Kontrahenten jedoch gewaltig. Während Assassin’s Creed 3 sich selbst mit etwas älterer oder weniger teurer Hardware zufrieden gibt (Test), bringt Hitman: Absolution selbst einen 1000-€-PC an die Grenzen seines Könnens (Test). An dieser Stelle offenbart sich ein für die Videospielentwicklung typisches Problem, dass nämlich in vielen Fällen die Qualität der Grafik und die technischen Anforderungen in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zueinander stehen. Das neue Hitman sieht sehr gut aus, keine Frage. Aber die Optik ist z.B. der von Battlefield 3 keineswegs haushoch überlegen, verlangt der Hardware aber mehr als das Doppelte der Leistung ab. An dieser Stelle kann man nur hoffen, dass die Entwickler noch den ein oder anderen Patch nachreichen, welcher das Verhältnis zwischen (Grafik-)Nutzen und (Hardware-)Kosten wieder etwas gerade biegt. Denn unnötig viel Geld für Hardware ausgeben, nur weil die Entwickler bei der Grafikoptimierung geschlafen haben, möchte wirklich keiner.

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