Gaming-Hardware-Entwicklung 2012 – 2014

Laut Moore’s Law verdoppelt sich die Rechenleistung von Prozessoren ungefähr alle 18 Monate. Das Gesetz bezieht sich zwar im Grunde nur auf die Anzahl der Transistoren, beschreibt aber trotzdem den zum Teil rasenden Leistungszuwachs in der Hardware-Branche sehr gut. Doch wie verhält sich der Leistungszuwachs in Bezug auf Spiele bzw. Spiele-PCs? Und kann man einen zwei Jahre alten PC schon getrost verschrotten?

Vergleichen wir doch mal den Jibo’s Hardware Selbstbau-PC von den Anfängen dieses Blogs (Februar 2012) mit dem aktuellen Selbstbau-PC (April 2014). Zwar stellt der Selbstbau-PC keineswegs die Speerspitze der Prozessortechnik dar, jedoch kommen die Hardware-Entwicklungen natürlich auch der Mittelklasse zugute, weswegen sich auch hier der stetige Fortschritt zeigt.

Vergleich 2012 2014
Neben einigen Detailveränderungen fällt sofort auf, dass die Leistung der beiden Prozessoren (CPU und GPU) sich zumindest in Bezug auf Spiele keineswegs verdoppelt hat. Ganz im Gegenteil, bei der CPU sieht man den mittlerweile offensichtlichen Fakt, dass die Spieleleistung eher stagniert. Bei der GPU erhält man zwar deutlich mehr fürs Geld, mit 35 % ist man jedoch nicht unerreichbar weit von der alten Generation entfernt. Insgesamt erhält man mit der aktuellen Hardware gut 40 % mehr FPS-Leistung für sein Geld: kein schlechtes Ergebnis, aber auch kein Grund den alten PC zu verschrotten.

Größere Veränderungen zwischen 2012 und 2014 als bei der rohen Leistungen finden sich jedoch bei den Laufwerken. Bei den SSDs sind die Preise so weit gesunken, dass man mittlerweile auf die doppelte Speichermenge und signifikant erhöhte Schreib- und Leseraten zurückgreifen kann. Auch bei den HDDs gab es einen Leistungssprung, bei weiterhin günstigen Preisen. Darüberhinaus erhält man 2014 ein deutliches Ausstattungs-Plus was  Gehäuse und Mainboard angeht.

Moore’s Law scheint also nur teilweise für Spiele-PCs zu gelten, doch was lernen wir aus der Hardware-Entwicklung der letzten Jahre? Einerseits kann man sich freuen, denn um so langsamer die Leistung der Hardware steigt, um so seltener muss man im Grunde Geld ausgeben. Denn die Anforderungen der PC-Spiele orientieren sich immer recht gut an dem technisch Möglichen. Und wenn man aktuell doch die ein oder andere Leistungssteigerung erfahren will, sollte man am ehesten aufrüsten und zu einer neuen GPU oder einer SSD greifen. Denn in allen anderen Bereichen ist nicht viel passiert, allen voran bei den CPUs.

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2 Gedanken zu “Gaming-Hardware-Entwicklung 2012 – 2014

    • Hi,

      also die Zusammenstellung ist völlig in Ordnung. Die Konfiguration ähnelt in weiten Teilen auch dem Selbstbau-PC den ich empfehle, mit Grafikkarte und CPU aus dem Upgrade-Bereich. Ich würde vielleicht noch einen kleinen CPU-Kühler dazu kaufen, aber das ist Geschmackssache. Der Boxed-Kühler ist vermutlich auch nicht viel lauter als die Grafikkarte.

      Viele Grüße,
      Jibo

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