Auf Wiedersehen DVD-Laufwerk!

Diese Woche wurde ein etwas überfälliger Schritt auf Jibo’s Hardware getan. Aus allen Konfigurationen (mit Ausnahme des Office-PCs) wurde das DVD-Laufwerk aus der Empfehlung entfernt. Wäre das optische Laufwerk mit einem Preis von 10 € nicht vernachlässigbar günstig gewesen, wäre es vermutlich viel früher dem Rotstift zum Opfer gefallen. Generell war der Nutzen von optischen Laufwerken in den letzten Jahren äußerst beschränkt, da mittlerweile fast sämtliche Datenübertragung entweder über das Netz oder tragbare Flash-Speicher stattfindet. Wenn überhaupt, wurde das Laufwerk zum Installieren des Betriebssystems benutzt. Der ausschlaggebende Punkt für den nun vollzogenen Abschied sind jedoch die aktuellen Gehäuseneuerscheinungen, welche immer mehr auf 5,25″-Einschübe verzichten. Durch den Verzicht auf das optische Laufwerk wird Platz gespart und der Airflow verbessert, was den Nutzen eines DVD-Laufwerks im Normalfall deutlich überbietet. Generell wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis auch erste Gehäuse komplett ohne Laufwerksbohrungen auf den Markt kommen. Dank des M.2-Slots können mittlerweile selbst Terabyte-große SSDs direkt auf dem Mainboard angebracht werden, was in Zukunft auch die Existenz von SATA-Kabeln in Frage stellen wird.

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Aktualisierung

Diese Woche gab es keine großen Veränderungen im Hardwarebereich, dafür aber ein paar Informationshäppchen was die noch kommenden Neuerscheinungen in diesem Jahr betrifft. Bei den CPUs will Intel den Rückstand auf AMD bei Anwendungen allen Anschein nach mit den Coffee Lake Refresh Prozessoren verkürzen. Die meisten der 9000er CPUs sollen nur ein paar MHz mehr bieten als ihre jeweiligen Vorgänger, dafür soll es aber auch eine i9 Serie geben welche 8 Kerne und Hyperthreading im Consumer-Bereich etablieren soll. Bei den Grafikkarten kommen immer wieder Gerüchte zur nächsten Generation von NVIDIA auf, welche unter dem Namen Turing läuft und Wahlweise „im drittel Quartal“ oder „Ende des Jahres“ erscheinen soll. Zwar ist die Datenlage immer noch recht dünn, es besteht aber zumindest die Hoffnung, dass dieses Jahr wenigstens von NVIDIA neue Grafikkarten auf den Markt kommen.

Grafikkartenvergleich Juli 2018

GPU2Ein aktueller Blick auf die Grafikkartenpreise zeigt, dass der Markt sich wieder in wichtigen Teilen erholt hat. Zwar sind immer noch viele Grafikkarten oberhalb der UVP angesetzt (z.B. RX 560), jedoch sind die Werte vor allem in der Mittelklasse und Oberklasse auf ein vernünftiges Maß abgesunken. Am deutlichsten zeigt sich dies bei der AMD RX 580, welche mittlerweile genau so teuer ist wie die NVIDIA GTX 1060. Da sie gleichzeitig auch ein kleines Stück schneller ist, ist sie wieder die aktuelle Empfehlung im Jibo’s Hardware Mittelklasse-PC. Darüber hinaus sticht auch die GTX 1070 Ti aus der Masse hervor. Für eine Oberklasse-GPU mit ausreichend Leistung für 4K besitzt sie ein überraschend gutes Preisleistungsverhältnis.

Leistung bei 1.920 x 1.080 (Quelle: computerbase.de), Preise vom 01.07.2018 (Quelle: geizhals.de).

Aktualisierung

Diese Woche gab es nur das übliche Update bei den Preisen und keine Veränderungen beim Aufbau der Konfigurationen. Aktuell scheint sich wenig im Hardwarebereich zu tun, aber der Markt schläft nicht. Ganz im Gegenteil, es passiert  sogar recht viel, nur findet die meiste Entwicklung gerade in der Peripherie statt (Monitore, Eingabegeräte) oder bei Komponenten die kaum oder gar nicht leistungsrelevant sind (Gehäuse, SSDs). Bei CPUs und GPUs hingegen herrscht aktuell Stillstand, weswegen sich bei den leistungsorientierten Konfigurationen auf Jibo’s Hardware momentan nicht viel verändert.

Aktualisierung

Die Sommerpause hat den Hardwaremarkt mittlerweile voll im Griff und Veränderungen geschehen aktuell nur in Trippelschritten. In den letzten zwei Wochen haben sich dabei primär die Grafikkartenpreise weiter zum Positiven hin entwickelt. Die ersten NVIDIA-Karten sind sogar unterhalb ihres Einführungspreises erhältlich, was im Vergleich zu den Preisen Anfang des Jahres erstaunlich günstig ist. Bis zum Erscheinen der nächsten neuen Grafikkartengeneration wird es aber noch eine Weile dauern, wie Anandtech auf der Computex herausfinden konnte.

Aktualisierung

In der letzten Woche hat sich im Hardware-Bereich wenig getan. Die Preise, selbst die von Grafikkarten, sind aktuell recht stabil und Neuerscheinungen sind keine in Sicht. Aus diesem Grund gab es keine Veränderungen an den Systemvorschlägen auf Jibo’s Hardware.

AMD Vega erreicht vertretbares Preisniveau

GPU2Zum ersten Mal seit dem Erscheinen der AMD Vega-Grafikkarten im Juni 2017 sind diese gut lieferbar und gleichzeitig zu vernünftigen Preisen erhältlich. Aktuell kostet eine Vega 56 ungefähr 510€, die Vega 64 startet bei 610€. Damit erreichen die AMD GPUs zwar noch nicht ganz das Preisleistungsverhältnis der ähnlich schnellen GTX 1070 Ti (480€), jedoch sind die Preise für AMD-Fans oder Free-Sync-Nutzer zumindest akzeptabel. Wenn der Trend weiter anhält, könnte Vega sogar noch eine verspätete Konkurrenz zu den aktuelle Pascal-GPUs von NVIDIA darstellen.