Aktualisierung

Bei den Jibo’s Hardware Konfigurationen wurden diese Woche nur die Preise aktualisiert, da keine größeren Veränderungen am Markt stattgefunden haben. Eine kleine Neuigkeit gibt es aber trotzdem: AMD hat die ersten Ryzen 2 Prozessoren veröffentlicht. Ryzen 3 2200G und 2400G zählen zu den APUs und sind deswegen für ambitionierte Spieler weniger interessant, bieten aber trotzdem einen interessanten Ausblick auf die nächste Generation. Bei Ryzen 2 konnten durch Verbesserungen am Produktionsprozess höhere Taktraten und eine bessere Effizienz erreicht werden, was letztendlich auch den CPUs ohne integrierter Grafiklösung zu Gute kommen wird. Nur die Temperaturen fallen bei den APUs etwas hoch aus, was jedoch bei den CPUs durch ein Verlöten des Heatspreaders vermieden werden soll.

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Aktualisierung

Diese Woche ist nicht viel passiert im Hardware-Bereich. Die Grafikkartenpreise sind weiterhin auf einem extrem hohen Niveau, während die Preise für CPUs so niedrig sind wie nie zuvor. Sowohl bei Intel als auch AMD erhält man aktuell für sehr wenig Geld sehr leistungsfähige 6-Kern-Prozessoren. Darüber hinaus wollen sowohl AMD als auch Intel in naher Zukunft weitere CPUs auf den Markt bringen. AMD plant mit Ryzen 2 leicht effizientere CPUs dank Strukturverkleinerung, während Intel primär die Lücken bei Coffee Lake mit noch fehlenden Prozessoren auffüllt. Darunter sind auch neue Pentium und Celeron CPUs, was vor allem im Einsteigerbereich für Freude sorgen wird.

Aktualisierung

Anfang Februar gibt es kaum Veränderungen auf dem Hardware-Markt. Die Preise für Grafikkarten sind weiterhin extrem hoch und eine Besserung ist so schnell nicht in Sicht. Erst im Sommer werden neue Grafikkarten-Modelle erwartet, welche für etwas Entspannung sorgen könnten.

Intel i5 8400 verfügbar

Nach 4 Monaten Wartezeit ist der i5 8400 von Intel endlich verfügbar. Die 6-Kern-CPU besitzt eine enorme Leistung in Spielen und ist damit die perfekte Wahl für den Jibo’s Hardware HighEnd-PC. Einziges Manko an der CPU ist die aktuell beschränkte Auswahl an Mainboards. Bis auf die vergleichsweise teuren Z370-Boards gibt es aktuell keine Plattform, welche den i5 8400 unterstützt. Ab Februar wird sich der i5 8400 auch mit AMDs Ryzen 2 messen müssen. Wir sind gespannt, ob ab dann AMD wieder das Zepter bei HighEnd-Gaming-PCs in der Hand halten wird.

Im Grafikkartenmarkt hingegen herrscht alles andere als Aufbruchstimmung. Die Preise für sämtliche Grafikkarten sind wieder gestiegen und die Verfügbarkeit ist stetig gesunken. Es kann weiterhin nur davon abgeraten werden, aktuell eine Grafikkarte zu kaufen.

Aktualisierung

Im Vergleich zur letzten Woche sind die Preise für Grafikkarten nochmals gestiegen. Viele GPUs sind darüber hinaus nicht mehr erhältlich, vor allem im HighEnd-Bereich fällt es schwer lieferbare Exemplare zu finden. Aktuell kann man nur empfehlen vom Kauf einer Grafikkarte abzusehen. Die aktuellen Preise spiegeln nicht den Wert der Karten wieder, sondern nur die extreme Nachfrage durch den Mining-Boom.

Bei den CPUs sieht es aktuell positiver aus. AMD plant die Veröffentlichung von Ryzen 2 im Februar und hat vorab die Preise aller Ryzen 1 Modelle gesenkt. Dadurch erhalten Spieler gerade sehr gute CPUs für wenig Geld. Auch bei Intel steigt die Verfügbarkeit an Coffee-Lake Modellen, wodurch z.B. der Preis des i5 8400 langsam auf ein vernünftiges Niveau fällt. Der i3 8100 ist bereits für knapp 100 € erhältlich, was ein sehr gutes Angebot für den performanten 4-Kerner ist.

Mining-Krise 2.0

Im Sommer letztens Jahres ist durch Kurssprünge bei Kryptowährungen ein wahrer Mining-Rausch ausgebrochen. In Folge dessen wurde der Markt für Desktop-Grafikkarten extrem ausgedünnt, weil das Schürfen von Kryptowährungen primär mit diesen betrieben wird. Betroffen waren vor allem AMD-Grafikkarten, aber auch NVIDIA-Modelle zogen aufgrund des neuen Preisgefüges sichtbar an. Die Krise beruhigte sich, genau so wie die Währungskurse, gegen Ende des Jahres etwas und man konnte die meisten Karten wieder zu normalen Preisen erwerben.

Über den Jahreswechsel ist jedoch das passiert, wovor sich PC-Bastler weltweit gefürchtet haben: Die Kurse für Kryptowährungen sind erneut deutlich gestiegen. In Verbindung mit dem Weihnachtsgeschäft ist dadurch der Markt für Grafikkarten weitestgehend eingebrochen. Selbst HighEnd-GPUs von NVIDIA (z.B. GTX 1070 TI) sind im Preis gestiegen und in vielen Läden nicht mehr auf Lager. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Kurse sich wieder normalisieren, im besten Fall sogar einbrechen. Denn abgesehen von der schlechten Marktsituation für Spieler die eine Grafikkarte kaufen wollen ist der aktuelle Mining-Boom kritisch zu betrachten. Denn primär wird gerade auf Kosten der Umwelt (Stromverbrauch BitCoin 1, 2) spekuliert.

Neben dem Preisanstieg bei den Grafikkarten gibt es auch zwei kleinere Wechsel bei den Jibo’s Hardware Konfigurationen zu vermelden. Im Mittelklasse-PC ist jetzt die Crucial MX 500 250GB SSD vertreten, welche frisch auf dem Markt ist und ein besonders gutes Preisleistungsverhältnis bietet. Im HighEnd-PC wurde der Thermalright Macho CPU-Kühler durch den Thermalright True Spirt ersetzt, da Ersterer langsam mit Verfügbarkeitsproblemen zu kämpfen hat.

Aktualisierung und Neuigkeiten

Vor kurzer Zeit hat Fractal Design die neuste Iteration der Define-Serie herausgebracht, das R6. Das neue Gehäuse schafft es wieder einmal, die guten Punkte des Vorgängers zu übernehmen und diese um weitere Verbesserungen zu ergänzen. Unter anderem hat die neuste Version einen dritten Lüfter an Bord und die Lüftersteuerung kann jetzt bis zu 9 Lüfter regeln. Folglich wurde das alte R5 gegen das neue R6 in unserer HighEnd-Konfiguration ausgetauscht.

Des Weiteren hat Crucial seine allseits beliebten SSDs der MX-Serie aktualisiert. Die neue MX-500 ist der MX-300 in allen wichtigen Punkten überlegen und wird bei allgemeiner Verfügbarkeit auch in den Jibo’s Hardware Konfigurationen aufgenommen.

NVIDIA plant scheinbar die Veröffentlichung einer GTX 1060 5GB Version. Ob die neue Karte auch auf dem europäischen Markt erscheint, ist jedoch noch unklar. Es wäre jedoch zu hoffen, denn mit 5GB könnte die GTX 1060 den Sweet Spot zwischen der 3GB (zu wenig Speicher) und der 6GB Version (etwas zu teuer) treffen.