Zusatz: Office-PC

Grundsätzlich ist Jibo’s Hardware zwar eine Seite für das Zusammenbauen von Spiele-PCs, jedoch kommen in regelmäßigen Abständen auch Fragen zum klassischen Office-PC. Aus diesem Grund wird hier eine Beispielkonfiguration für einen Office-PC erklärt. Dabei geht es vor allem um einen günstigen Preis in Kombination mit einem geringen Stromverbrauch, angenehmer Lautstärke und ausreichender Geschwindigkeit.

Mit dem Office-PC können im Grunde keine neueren Spiele gespielt werden. Die Onboard-Grafik reicht für FullHD-Videos und einige 2D-Browser-Spiele aus, jedoch ist der PC wirklich als Office-PC und nicht für Spiele konzipiert. Für diese Anwendungen hat der PC jedoch mehr als genug Leistung.

Stand: 13.08.2017

Bereich Komponente Name Preis
Hauptkomponenten CPU Intel Celeron G3930, 2x 2,90GHz, boxed 36 €
CPU-Kühler Intel Boxed  / €
Mainboard Gigabyte GA-B250M-D2V 60 €
Grafikkarte Intel HD (Onboard) / €
RAM Crucial DIMM 4GB DDR4-2400 34 €
Aufbau/Versorgung Gehäuse BitFenix Nova 30 €
Netzteil be quiet! System Power B8 300W 32 €
Laufwerke HDD Seagate BarraCuda 1TB 43 €
opt. Laufwerk LG Electronics GH24NS 11 €
Summe     245 €

Direktlink zur Einkaufsliste beim Vergleichsportal Geizhals.at/de.

CPU: Für einen Office-PC braucht man keine sonderlich starke CPU, ein einfacher Dual-Core erfüllt hier alle Aufgaben zur Genüge. Grundsätzlich bietet es sich an auf eine Intel-Plattform zu setzen, da es von AMD kaum CPUs gibt die mit den Einstiegsprozessoren von Intel preislich mithalten können. Eine gute Wahl stellt dabei der Celeron G3930 dar, die aktuell günstigste Kaby-Lake-CPU. Durch die moderne Architektur erhält man Leistung satt, bei einem extrem geringen Stromverbrauch. Darüber hinaus reicht auch die Onboard-Grafik Intel HD für alle Office-Anwendungen vollkommen aus. Auch FullHD-Videos werden flüssig dargestellt.

Mainboard: Da der Office-PC weder großzügig mit Erweiterungskarten ausgestattet noch übertaktet werden soll, sind die Anforderungen an das Mainboard äußerst gering. Aus diesem Grund kann man hier auch zu einer günstigen Kaby-Lake-Plattform mit Sockel 1151 greifen. Ein gutes Modell im µ-ATX-Format wäre z.B. das Gigabyte GA-B250M-D2V. Das Gigabyte besitzt ausreichend interne und externe USB 3.0-Anschlüsse, einen DVI- VGA-Ausgang, einen 1 Gbit-LAN-Anschluss, 7.1 Onboard-Sound und SATA-Anschlüsse für insgesamt sechs Laufwerke. Damit ist die Ausstattung mehr als ausreichend für jeden Office-PC und der Preis ist trotzdem unschlagbar günstig.

RAM: Beim RAM reichen 4 GB für einen Office-PC vollkommen aus. Ein günstiger RAM-Riegel mit 4 GB von einem Markenhersteller (z.B. Mushkin, G.Skill, Crucial) als DIMM DDR4-2400 ist die passende Wahl.

Gehäuse: An das Gehäuse werden bei einem Office-PC nur geringfügige Anforderungen gestellt, vor allem da das Mainboard dank µ-ATX nur wenig Platzbedarf erzeugt. Ein gutes und äußerst günstiges Gehäuse ist das BitFenix Nova, welches eine in seiner Preisklasse selten gute Ausstattung besitzt (1x 120 mm Lüfter, Staubfilter, 1x USB 3.0, 1x USB 2.0, Netzteil wird unten verbaut). Der Lüfter ist zwar etwas übertrieben für einen Office-PC, jedoch sorgt der Luftstrom für eine erhöhte Lebensdauer aller hitzeempfindlichen Komponenten.

Netzteil: Auch wenn der Office-PC nicht besonders stromhungrig ist, sollte beim Netzteil nicht zu sehr gespart werden. Ein 300 W Netzteil der beQuiet! System Power B8 Serie bietet sich dabei an. Mit 300 W Leistung ist das Netzteil etwas überdimensioniert, jedoch erhält man für 30 € kaum ein besseres Netzteil auf dem Markt. Das System Power B8 unterstützt die Intel-Stromsparfunktionen, bietet eine Effizienz nach dem 80+ Standard und ist darüber hinaus noch ausgesprochen leise.

HDD: Die Festplatte als Laufwerk für das Speichern von Daten und Programmen stellt bei einem Office-PC eine wichtige Komponente dar, da die Geschwindigkeit des Datenträgers auch die Geschwindigkeit vieler Prozesse bestimmt. Mit der Seagate BarraCuda 1TB erhält man eine performante HDD die mit 1000 GB auch genügend Speicherplatz für alle nötigen Anwendungen besitzt. Die Seagate besitzt auch eine angenehme Betriebslautstärke, an eine SSD kommt sie jedoch nicht heran. Eine SSD als einziges Laufwerk für einen Office-PC ist jedoch aufgrund des hohen Preis pro GB Verhältnisses aktuell noch nicht denkbar.

Optisches Laufwerk: Ob man ein optisches Laufwerk kauft oder nicht, ist mittlerweile zur Geschmackssache geworden. Meist wird dieses Laufwerk nur zum Installieren das Betriebssystems genutzt und verstaubt danach kläglich. Durch die Möglichkeit das Betriebssystem via USB-Stick aufzuspielen, sehen viele das optische Laufwerk als komplett sinnfrei an. Jedoch sind auch noch genug optische Datenträger im Umlauf und vielen geht das Installieren mittels DVD leichter von der Hand. Aus diesem Grund und weil es einfach sehr günstig ist, wird im Office-PC immer noch ein DVD-Laufwerk verbaut. Die Empfehlung bekommt dabei das LG Electronics GH24NS. Die Konkurrenzprodukte stehen diesem jedoch in fast nichts nach.

3 Gedanken zu “Zusatz: Office-PC

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s